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Ein Pressebericht der fachWORTstatt:

Langenlois: "Vogelhändler"-Premiere mit mehr als einem Feuerwerk
 

Mit der gefeierten Premiere von Carl Zellers „Vogelhändler“ starteten die Schlossfestspiele Langenlois am 19. Juli 2018 in die neue Open-Air-Operetten-Saison.

 

Nach einem Feuerwerk von prominenten Besuchernamen aus Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik sowie dem Dank an das treue Operettenpublikum und an zahlreiche Sponsoren des Schlossfestivals hatte Kultur-Langenlois-Geschäftsführer Robert Stadler vor der Premiere das Wort an den niederösterreichischen Landesrat Ludwig Schleritzko übergeben, der die Festspiele offiziell eröffnete.

 

Mit einem Feuerwerk begann dann ebenfalls das Geschehen auf der Schlossbühne: mit dem Krachen und Blitzen der Wildschweinjagd, die zum Ausgangspunkt vielfältiger Verwechslungen und Verstrickungen wird, in deren Mittelpunkt der Kurfürst steht, der aber ironischerweise keinen eigenen Auftritt auf der Bühne hat.

 

Es folgte ein musikalisches Feuerwerk mit den bekannten und geliebten Melodien rund um „Griass Enk Gott, alle miteinander“, „Ich bin die Christel von der Post“ oder „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ – grandios intoniert von den Solisten und vom gesamten Festspiel-Ensemble, fantastisch gespielt vom Wiener Kammerorchester unter der Leitung von Festspiel-Intendant Professor Andreas Stoehr.

 

Für ein Feuerwerk von aktuellen Pointen und ein Feuerwerk von Regieeinfällen hatte

Regisseur Michael Scheidl gesorgt: Formulierungen und Ideen, die dem Publikum immer wieder zeigten, dass das Stück aus dem 19. Jahrhundert durchaus auch seinen Platz in der heutigen Zeit hat, und dass ein wenig Modernität auf der Bühne der Wirkung und dem Charakter dieser Operette überhaupt nicht abträglich ist – das Gegenteil ist der Fall.

 

Ein Feuerwerk an Spielfreude zündeten die Darsteller rund um Jennifer Davison als Kurfürstin, Theresa Dittmar als Christel und Oliver Ringelhahn als Vogelhändler Adam, aber auch alle anderen Ensemblemitglieder, denen es immer wieder gelang, selbst aus kleinsten Szenen am Rande des Bühnengeschehens sehenswerte Highlights zu machen – in einem sparsamen, aber gerade deshalb fantasieanregenden Bühnenbild vor der ohnehin immer wieder beeindruckenden Kulisse von Schloss Haindorf.

 

Mit einem weiteren Feuerwerk endete schließlich die Vogelhändler-Premiere – mit einem veritablen Höhenfeuerwerk, das die vielen Glanzlichter der zweieinhalbstündigen Premiere auf seine funkensprühende Art noch einmal aufnahm und widerspiegelte.

 

Alles in allem: eine aktuelle Inszenierung und eine zugleich überaus gelungene Darstellung des „Vogelhändlers“, die ihren besonderen Reiz natürlich auch aus der Open-Air-Situation der Schlossbühne bezieht, und die keine Vergleiche zu scheuen braucht mit anderen Aufführungen, sondern Maßstab werden kann für eine zeitgemäße und zugleich angemessene Interpretation dieser klassischen Operette.

Vorstellungen des „Vogelhändlers“ auf der Bühne von Schloss Haindorf am 20.7., 21.7. 27.7. (ausverkauft), 28.7., 29.7. (17.30 Uhr!), 3.8. und 4.8. – jeweils ab 20.30 Uhr. Karten gibt’s bei KulturLangenlois, Rathausstraße 4, 3550 Langenlois – Ruf (02734) 34590.

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