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Ausgabe 0/2018                        28. Oktober 2018                 Kalenderwoche 44

Politik: Bürgermeister Harald Leopold im Gepräch

Lokales: Oxmox ox moxox Mox oxmox     

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Loiser Köpfe & Ideen: Oxmoxox Moxox und die Oxmox

Gesprächsrunde mit Johanna Mikl-Leitner und Prof. Dr. Brandstetter.

 

Transparenz: Landeshauptfrau und Verfassungsrichter bekennen sich zum Bürgerrecht auf Information

 

(Krems/10.10.2018) Im Rahmen des Generalthemas „Licht und Schatten“ ging es beim Kremser Kamingespräch der „Volkskultur Niederösterreich“ im „Haus der Regionen“ in Krems-Stein am 9. Oktober 2018 um den Problemkreis „Politik - Gebotene Transparenz“. Auf dem Podium: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Verfassungsrichter Prof. Wolfgang Brandstetter.

 

 

 

Transparenz in der Politik, so führte ORF-Moderator Michael Battisti in das Thema ein, ist geregelt im „Bundesgesetz über die Transparenz und Unvereinbarkeiten für oberste Organe und sonstige öffentliche Funktionäre“. Dieses Gesetz, da waren sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Verfassungsrichter Prof. Wolfgang Brandstetter im Kremser Kamingespräch im „Haus der Regionen“ einig, zählt zu den wichtigsten Rechtsgrundlagen für die Arbeit des Parlaments und der Verwaltung. Beide bekannten sich zum Bürgerrecht auf Information und zur Transparenz im Zusammenwirken von Politik und Medien.

 

Wort und Tat im Einklang

Auf die Frage, wie Gefahren für die Demokratie abzuwenden seien, betonte Brandstetter, es sei wichtig, „ein Sensorium“ für diese Gefahren zu entwickeln, da es sich um schleichende Prozesse handle. Die fehlende Transparenz in Bezug auf Desinformationen und Manipulationen halte er für besonders gefährlich - auch und gerade im Internet. Landeshauptfrau Mikl-Leitner empfahl eine „Kultur- und Geschichtsvermittlung auf der Höhe der Zeit“, um deutlich zu machen, dass Demokratie nichts Selbstverständliches sei. Der schlimmste Fehler, den Politiker machen könnten, sei es, wenn Wort und Tat nicht übereinstimmten.

 

Medienfreiheit „unantastbar“

Die Freiheit der Medien, die gegenwärtig auch durch Äußerungen von Regierungsmitgliedern in die Diskussion gekommen ist, bezeichnete Mikl-Leitner als „unantastbar“. Der Wiener Koalition schrieb sie sozusagen dazu ins Stammbuch: „Bestimmte Medien ausschließen zu wollen, ist ein No-Go!“ Gibt es Grenzen der Transparenz? Brandstetter verwies darauf, dass Transparenz immer mit rechtsstaatlichen Prinzipien verbunden sein müsse und nannte als Beispiel den Opferschutz, der Grenzen setze. Mikl-Leitner bezeichnete das Transparenzgesetz als „goldrichtig“ und unterstrich, dass die Medien eine wichtige Säule der Demokratie seien.

 

Vermittlungsprobleme

Zur scheinbar fehlenden Transparenz innerhalb der EU waren Landeshauptfrau und Verfassungsrichter einer Meinung: Dieses Gefühl, so Brandstetter, sei „ein Problem der Vermittlung, nicht der Transparenz“. Auch Mikl-Leitner meinte: „Die Wahrnehmung ergibt ein anderes Bild als die Tatsachen!“ Die Herausforderung sei hier, die komplexen europäischen Themen besser zu vermitteln. Insgesamt aber sei „die europäische Transparenz auf einem unglaublich guten Weg“.

An die siebzig Gäste waren zu dem Gespräch gekommen - unter ihnen etwa Maximilian Kaltenböck, Vorsitzender der Kultur-Region-Niederösterreich-Privatstiftung, Martin Lammerhuber, Geschäftsführer der Kultur-Region-Niederösterreich, und Bezirkshauptfrau Elfriede Mayrhofer.

 

Das Gespräch wird am Mittwoch, 17. Oktober 2018, ab 21 Uhr auf Radio Niederösterreich ausgestrahlt. Online kann die Sendung auf www.volkskulturnoe.at angehört werden.

 

Andreas Nastl während einer Lesung.

 

20. Oktober 2018: Vielfalt der Dialekte im Arkadensaal

(Langenlois/11.10.2018) Zu einer Dialekt-Lesung von Autorinnen und Autoren aus Österreich, Deutschland und der Schweiz laden „DUM - Das Ultimative Magazin“ und das Internationale Dialektinstitut (IDI) am Samstag, 20. Oktober 2018, in den Arkadensaal Langenlois ein. Beginn: 20 Uhr.Eintritt: freiwillige Spende.

 

In diesem Jahr findet in Langenlois die alljährliche Tagung des 1976 gegründeten Internationalen Dialektinstituts statt, bei der an die dreißig Dialektautorinnen und -autoren aus Österreich, der Schweiz und Deutschland zusammentreffen. Ihr Thema: „Dialektliteratur – Brücken oder Mauern bauen?“

 

Im Zuge der dreitägigen IDI-Tagung im Arkadensaal Langenlois wird eine öffentliche Lesung zum Thema „Vielfalt der Dialekte“ veranstaltet. Neben Annemarie Regensburger, Angelika Polak-Pollhammer und ChristiAna Pucher (alle drei aus Imst/Tirol), der Mostvierter Autorin Christine Tippelreiter und dem baden-württembergischen Schriftsteller Markus Manfred Jung sowie sieben anderen Dialektautorinnen und -autoren aus Österreich, Deutschland und der Schweiz wird auch der Langenloiser Andreas Nastl aus seinen Dialekttexten lesen.

 

(Exklusivbeitrag für "Lois!")

 

BUCHTIPP:
Die Wichtel und der Weihnachtsbaum

(Langenlois/ 9.10.2018) Wichtelkind Wotzchen hat ganz schlimmes Wichtelfieber, weil es zu Weihnachten unbedingt einen Christbaum in der Wichtelhöhle haben möchte - einen Christbaum, wie ihn die Menschen haben. Seine Eltern und die Tiere des Waldes tun alles dafür, ihm diesen Wunsch zu erfüllen. Aber schaffen sie es auch?

 

Dieses erste Advent-Wichtel-Buch des Langenloiser Autoren Manfred Kellner soll im Advent die Vorfreude auf Weihnachten über den gesamten Tag verteilen: Gleich am Morgen schaut man, wie lange es noch hin ist bis Heiligabend. Danach wird die Tagesfolge der Wichtel-Fortsetzungsgeschichte vorgelesen. Am Vormittag oder am Nachmittag kann man ein Bild zu dieser Geschichte malen - gleich ins Buch hinein. Oder man kann morgens im Park ein paar Sachen sammeln, die man später am Tag ins Buch einklebt. Oder man bastelt etwas, das dann natürlich auch ins Buch hineinkommt. Vorschläge dafür stehen im Buch gleich bei der Geschichte. Ein Adventkalender eben. Und ein Vorlesebuch. Und ein Malbuch. Und ein Bastelbuch. Mit einem Wort: ein Adventskalender-Vorlese-Bastel-Malbuch. Viel Spaß damit!

Die Wichtel und der Weihnachtsbaum - ein Adventkalender-Vorlese-Bastel-Malbuch. Preis 9,90 Euro. Zu bestellen in jeder Buchhandlung unter der ISBN 9783737565417 oder im Internet - zum Beispiel im Shop des Verlags epubli:
https://www.epubli.de/suche?q=Manfred+Kellner

Herbstdeko in den Kittenberger Erlebnisgärten.

 

TERMIN DER WOCHE
13. und 14. Oktober 2018: Herbstfest in den Kittenberger Erlebnisgärten

 

(Langenlois/9.10.2018) Im Herbst wird gern mit Naturmaterialien dekoriert - und auch in der Küche ist so manches zu verarbeiten und zu konservieren, um den Genuss von Obst und Gemüse, das zu dieser Jahreszeit wächst, in den Winter mitzunehmen. Am Wochenende 13. und 14. Oktober 2018 wird in den Kittenberger Erlebnisgärten der Herbst gefeiert. Auf dem Programm:


- 11 Uhr: Naturfloristik für Herbst und Allerheiligen in der Gartenarena
- 13 Uhr: Naturfloristik für Herbst und Allerheiligen in der Gartenarena
- 14 Uhr: Gartengeflüster – richtiges Einwintern von Gemüse und Feldfrüchten
- 15 Uhr: Kochshow – richtiges Konservieren von Herbstgemüse in der Gartenarena

 

Zusätzlich: Pflanzentauschmarkt

14-17 Uhr: Pflanze gegen Pflanze tauschen! Jeder „tauschlustige“ Gartenfreund ist zum Pflanzentauschmarkt vor dem Eingang der Kittenberger Erlebnisgärten herzlich willkommen. Tauschobjekte können sein: zu viel gewordene Pflanzen, selbstgezogene Herbst- und Frühlingsblüher, Blumenzwiebeln und Stauden … Jeder Hobbygärtner und Pflanzenliebhaber ist eingeladen, eigene Pflanzen unkommerziell zu tauschen - oder auch einfach zur Verfügung zu stellen.

 

Beschäftigten sich mit Erbschaftsfragen: Prokurist Erwin Röglsperger, Obmann Wilhelm Winkler, Notariatskandidatin Kerstin Friedrich und Notar Gerhard Fiegl.


Senioren informierten sich über Erbschaftsfragen

(Langenlois/8.10.2018) Zum Thema „Erben und Vererben“ hatten das Notariat Fiegl, die Sparkasse Langenlois und der Seniorenbund Langenlois kürzlich zu einem Info-Nachmittag speziell für Senioren eingeladen.

 

Das Interesse an dem Thema war groß: In den letzten Tagen vor der Veranstaltung konnten keine Anmeldungen mehr entgegengenommen werden, da der Saal der Sparkasse ausgebucht war. Und so konnte Seniorenbund-Obmann Wilhelm Winkler viele wissbegierige Besucher begrüßen - sowie drei Experten, die sich mit dem Thema Erbrecht auskennen: Notar Gerhard Fiegl, Notariatskandidatin Kerstin Friedrich und Prokurist Erwin Röglsperger von der Sparkasse.

 

Die Experten machten deutlich, dass man sich rechtzeitig mit der Frage des Vererbens beschäftigen müsse, damit die Nachkommen keine bösen Überraschungen erleben. Und da gibt es viele einzelne Punkte, über die man Klarheit benötigt: Welche Formvorschriften sind beim Testament zu beachten? Wie ist die gesetzliche Erbfolge geregelt? Wer hat ein Erbrecht und was genau das ist? Welchen Anspruch haben pflegende Angehörige? Wie wirkt sich eine Scheidung auf das Testament aus? Wann ist ein Pflichtteil auszuzahlen? Unter welchen Voraussetzungen kann ein Pflichtteilsberechtigter enterbt werden? Wer zahlt die Begräbniskosten?

 

Im Anschluss an die Informationsrunde standen die Spezialisten des Notariats und der Sparkasse bei Kaffee und Kuchen für konkrete Fragen zur Verfügung. Röglsperger: „Wer nicht zu der Veranstaltung kommen konnte, kann gern einen Termin für eine Gratis-Erstinformation im Notariat Fiegl oder bei uns in der Sparkasse vereinbaren!“

 

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